Gesundheit unserer Hunde
Auf dieser Seite findest du alle Informationen zu wichtigen Gesundheitsthemen wie Impfungen, Kastration, Mittelmeerkrankheiten und möglichen Beschwerden in den ersten Tagen nach der Ankunft. Uns ist wichtig, offen und transparent über diese Themen zu informieren, damit du gut vorbereitet in euer gemeinsames Leben starten kannst.

Vor ihrer Ausreise erhalten unsere Hunde alle wichtigen medizinischen Vorsorgemaßnahmen:
Mittelmeerkrankheiten
Einige Krankheiten wie Leishmaniose, Ehrlichiose oder Anaplasmose werden durch Parasiten übertragen, die ursprünglich vor allem im Mittelmeerraum vorkommen. Durch den Klimawandel und die zunehmende Verbreitung der Überträger werden diese Erkrankungen jedoch inzwischen auch in Mitteleuropa immer häufiger nachgewiesen.
All unsere Hunde werden auf relevante Mittelmeerkrankheiten (kurz MMK) getestet, dessen Ergebnis du selbstverständlich mitgeteilt bekommst. Du findest dies auch in der jeweiligen Hundeanzeige. Sollte dein Hund eine Erkrankung haben, wird dies in der Beschreibung des Hundes sowie im Schutzvertrag angegeben und die notwendigen Behandlungen werden bereits vor Ort eingeleitet.
Wichtig zu wissen ist, dass ein negativer Test eine spätere Erkrankung nicht in jedem Fall ausschließen kann. Einige Mittelmeerkrankheiten haben eine längere Inkubationszeit und sind daher nicht immer sofort nachweisbar. Deshalb bitten wir dich, den Test auf Mittelmeerkrankheiten nach sechs Monaten erneut bei deinem Tierarzt durchführen zu lassen.
Früh erkannt und behandelt können viele Mittelmeerkrankheiten gut kontrolliert werden. Deshalb ist es wichtig, den behandelnden Tierarzt über die Herkunft des Hundes zu informieren und bei gesundheitlichen Auffälligkeiten auch mögliche Mittelmeerkrankheiten in Betracht zu ziehen.
Beachte daher bitte unbedingt:
- Erneuter Bluttest auf MMK nach sechs Monaten
Bitte deinen Tierarzt, nach sechs Monaten einen erneuten Bluttest auf Mittelmeerkrankheiten durchzuführen. Auch bei negativem Befund empfehlen wir im Abstand von ca. einem Jahr einen erneuten Check, um mögliche Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Dies kann im Rahmen des jährlichen Gesundheitscheck unkompliziert miterledigt werden.
- Symptome und der richtige Tierarzt
Achte auf Veränderungen im Gesundheitszustand deines Hundes und sprich bei unklaren Beschwerden mit deinem Tierarzt auch über mögliche Mittelmeerkrankheiten. Da einige dieser Erkrankungen sehr unterschiedliche Symptome zeigen können, ist es wichtig, die Herkunft des Hundes bei der Diagnostik zu berücksichtigen. Sollte bei deinem Hund eine MMK festgestellt worden sein, suche dir bitte einen Tierarzt, der sich mit dieser Thematik auskennt.
- Urlaub im Ausland
Berücksichtige bitte, dass sich dein Hund auch bei einem Urlaub in Südeuropa infizieren kann. Dein Tierarzt berät dich vor einem Auslandsaufenthalt zu geeigneter Zecken- und Sandmückenprophylaxe.
- Sprich uns gerne an
Selbstverständlich sind wir auch nach der Adoption weiterhin für dich da. Wenn bei deinem Hund eine Mittelmeerkrankheit diagnostiziert wurde oder du Fragen dazu hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Gerne unterstützen wir dich mit unserer Erfahrung und stehen dir beratend zur Seite.
Für alle, die sich näher über Mittelmeerkrankheiten informieren möchten, empfehlen wir die Informationsbroschüre des gemeinnützigen Vereins Parasitus Ex. Als Mitglied des Vereins unterstützen wir dessen Engagement für die Aufklärung über Mittelmeerkrankheiten und die Gesundheit von Hunden aus dem Auslandstierschutz.
Impfung & Kastration
Vor ihrer Ausreise werden unsere Hunde noch einmal tierärztlich untersucht und reisen geimpft nach Deutschland ein.
Unsere erwachsenen Hunde kommen in der Regel kastriert zu uns. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Hund zum Zeitpunkt der Reise noch zu jung, gesundheitlich angeschlagen oder aus medizinischen Gründen nicht kastrationsfähig ist.


Verdauung
Gerade in den ersten Tagen nach der Ankunft kann es durch die lange Reise, die Aufregung und die Umstellung auf ein neues Futter zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall kommen. In den meisten Fällen ist das kein Grund zur Sorge und legt sich nach kurzer Zeit wieder.
Wir empfehlen, in den ersten Wochen bei einer Futterart (Trocken- oder Nassfutter) zu bleiben. So kann sich der Verdauungstrakt deines Hundes in Ruhe an das neue Futter und die regelmäßigen Mahlzeiten gewöhnen.
